Die Orgel in St. Peter Mainz

Blick zur Orgel von St. Peter (c) St. Peter

Unsere Orgel kommt ursprünglich aus der Karmeliterkirche in Nimwegen. Erbauer war damals die Orgelbaufirma Verschueren. Sie wurde von St. Peter im Jahre 1984 angekauft.

1986 von Fa. Wilbrand eingebaut mit diversen Veränderungen am Pfeifenwerk, neuer Orgeltechnik und neuem Prospekt einschl. Gehäuse. In seiner äußeren Form war das ursprüngliche Orgelgehäuse neo-klassizistisch und wurde nun dem barocken Stil und den räumlichen Begebenheiten angepasst.

Sie weist in allen Teilen eine ausgewogene Disposition mit 41 Registern auf.
Die freie Aufstellung des vorgezogenen Spieltisches hat es möglich gemacht, dass sich die kirchenmusikalische Praxis in St. Peter frei entfalten kann.
Chor, Organist, Dirigent und Orchester können problemlos miteinander musizieren.

Dank der Setzer-Anlage mit 10000 Speicherplätzen und dem Diskettenlaufwerk  konnte die Spielanlage bei optimalen Service für den Organisten übersichtlich und einfach gestaltet werden. 

Im Jahr 2014 wurde die Orgel durch die Firma Mühleisen (Werkstätte für Orgelbau) gereinigt, repariert und erweitert.

Nachfolgende Informationen von der Firma Mühleisen zur Instandsetzung:


Instandsetzung der Orgeltechnik und des Pfeifenwerks
Unter anderem:
– Verbesserung der mangelhaft arbeitenden Windanlage mit teils neuen Regulierbälgen und Kanälen
– Beseitigung Windabfall HW Bourdon 16’ durch Taschenlade für C-A
– Überholung der Klaviaturen
– Reparatur der 16’-Prospektpfeifen
– Zugangsverbesserungen zur Technik und Stimmung
– Manualwechsel PO / SW
– neue elektronische Koppelanlage mit: III/I 16’, III/II 16’, III/III 16’, III/III 4’
– Neuordnung der Registerzuganordnung für Manualwechsel und Koppeln und der Registererweiterung Untersatz 32’
– Öffnung des Untergehäuses mittels Gitter zur Klangverbesserung SW
– Vergrößerung der Jalousiefrontfläche im SW
– Kröpfen und Versetzung Praestant 8’ C und CS in den Schwellkasten

Um- und Nachintonation:
– Grundlegende Nach- und Umintonation der Orgel mit mehr Grundtönigkeit und Fülle in den Grundstimmen
– Anbringen von Vorderbärten, Seitenbärten und Bartrollen, Austausch der zu eng gewählten Windzuleitungen zu den abgeführten Pfeifen
– Mensurrückungen bei Gedecktbass, Quintbass, im PO bei Gedeckt, Rohrflöte und Schwiegel 2’ Umstellung der Cymbel im PO

Dispositionsänderungen:
Untersatz 32’ neu, ab c° aus Subbass, Subbass neue Einzeltonlade c°–f’ und damit gleichzeitig
Verbesserung der Windverhältnisse in den Pedalkanzellen
Neue Oboe 8’ im SW

Betreuender OSV ist Dr. Achim Seip, Mainz und Kirchenmusiker Andreas Leuck

 

HAUPTWERK I C-g‘‘‘

Gedecktpommer  

16'

Praestant  

8'

Rohrflöte  

8'

Oktave  

4'

Blockflöte  

4'

Quinte  

2 2/3'

Oktave  

2'

Mixtur 5-6-fach  

2'

Cornett 5-fach  

 

Trompete  

8'

Clairon  

4'

Tremulant  

 

POSITIV II C-g‘‘‘

Holzgedeckt  

8'

Quintade  

8'

Principal  

4'

Rohrflöte  

4'

Schwiegel  

2'

Spitzquinte  

1 1/3'

Zimbel 3-fach  

1'

Krummhorn  

8'

Tremulant  

 

SCHWELLWERK III C-g‘‘‘

Praestant  

8'

Spitzgambe  

8'

Schwebung  

8'

Hohlpfeife  

8'

Singend Praestant  

8'

Bärpfeife  

4'

Nachthorn  

4'

Sesquialter 2-fach  

 

Mixtur 3-4-fach  

1 1/3'

Dulzian  

16'

Oboe  

8'

PEDAL C-f‘

Untersatz  

32'

Prinzipalbaß  

16'

Subbaß  

16'

Quintbaß  

10 2/3'

Oktavbaß  

8'

Gedecktbaß  

8'

Choralbaß  

4'

Flötbaß  

4'

Posaune  

16'

Trompete  

8'

Clairon  

4'

Koppeln:

II/I, III/I, I/P, II/P, III/P, III/I 16‘, III/II 16‘, III/III 16‘, III/III 4‘

Revisionen/ Umbauten
41 Register
III Manuale
Fertigstellung 2014